Presse

Berichte & Rezensionen

Sortiert nach Produktion. Für Pressematerial und Fotos in Druckauflösung:presse@beeckbachbuehne.de

2025

Das Geheimnis der goldenen Muschel

Zur Produktion

Rheinische Post13. Oktober 2025

Beeckbachbühne verzaubert Kinder mit der goldenen Muschel

Rund 800 Kinder erlebten in vier Aufführungen, wie die jungen Detektive Tilda und Mattis das Geheimnis einer magischen Muschel lüften. Mit Witz, Musik und spannenden Begegnungen unter Wasser vermittelte die Beeckbachbühne nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine wichtige Botschaft zum Schutz der Meere.

Artikel hier lesen

BEECK (vest) Mit viel Spannung, Witz und Musik verzauberte die Beeckbachbühne jetzt rund 800 Kinder in vier Aufführungen ihres neuen Stücks „Das Geheimnis der goldenen Muschel“. Im Zentrum der Geschichte steht eine geheimnisvolle goldene Muschel, die Wünsche erfüllen kann, sobald sie leuchtet – ein Schatz, um den sich bald ein turbulentes Abenteuer entspinnt. Bis zur öffentlichen Ausstellung liegt die Muschel in der Obhut der Polizisten Bruno (Markus Bings) und Gabi (Sandra Bolten-Tillmanns), doch ihr Schutz gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Denn immer wieder mischt sich der lästige Eisverkäufer, der gleichzeitig den Wassermann Neptunio (Markus Schlaak) spielt, ein, der unbedingt seinen Eiswagen an bester Stelle aufstellen möchte. Dazu bittet er sogar Kiki Küstenwache (Monique Jungbluth) um eine Genehmigung, was die Lage zusätzlich verkompliziert. Genau der richtige Moment für die jungen Detektive Tilda (Bianca Althoff) und Mattis (Heike Kresken), die neugierig das Geschehen beobachten. Als die Muschel plötzlich verschwindet, ist klar: Nur sie können das Rätsel lösen und verhindern, dass das große Einweihungsfest am Strand ins Wasser fällt.

Auf ihrer Spionagetour treffen die Kinder auf zahlreiche skurrile Figuren. Die Möwe Lenny (Bärbel Hamacher) wird schnell als unschuldig entlarvt, während die Schildkröte Olga (Marion Reinders) ihnen den Weg in die Unterwasserwelt zum mächtigen Wassermann Neptunio weist. „Neptunio ist so etwas wie der Bürgermeister des Meeres“, erklärt Olga. Doch der Wassermann ist streng: Nur wer sein Oktopus-Rätsel löst, darf ihn sprechen. Mithilfe des begeisterten Publikums schaffen es Tilda und Mattis spielend, und stehen schließlich Neptunio gegenüber, der über die Vermüllung der Meere schimpft und behauptet, nichts über den Diebstahl der Muschel zu wissen.

Die überraschende Wendung kommt am Ende: Der Eisverkäufer entpuppt sich selbst als Neptunio und gesteht, die Muschel gestohlen zu haben – aus gutem Grund. Er wollte sich nur einen Wunsch erfüllen: dass das Meer wieder sauber wird. Die Polizisten zeigen Verständnis, und so endet das Stück in einem gemeinsamen Schlusslied, das das Publikum vor Begeisterung gleich zweimal zu Zugaberufen hinreißt.

Die Geschichte von Monique Jungbluth lebt von der Spielfreude und dem Engagement der gesamten Beeckbachbühne, von den Schauspielern über die Musiker Kerstin Schockert, Elena Thißen und Stefan Bimmermann, bis hin zu Bühne (Tanja Nippert) und Licht-/Tontechnik (Dirk Ullendahl). Mit Humor, Spannung und einem wertvollen ökologischen Hintergrundthema begeisterte das Musiktheaterstück Kinder und Erwachsene gleichermaßen und setzte ein starkes Zeichen für den Schutz der Meere.

2024

Mut tut gut – Ein Dschungel-Abenteuer

Zur Produktion

Rheinische Post7. Oktober 2024

Spaß und Mut im Rampenlicht

Applaus, Applaus - die Theatergruppe Beeckbachbühne entführte Schulklassen und Kinder im Vincentiushaus auf ein Dschungelabenteuer. Mit Schauspiel und Livemusik ging es der Frage nach: Was ist Mut?

Artikel hier lesen

BEECK Eine spannende Geschichte, bunte Kostüme, einzigartige Musik und vor allem sehr viel Spaß bot das Theaterstück der Beeckbachbühne. Die Theatergruppe hat ihr Stück „Mut tut gut – ein Dschungelabenteuer“ gleich viermal im Vincentiushaus in Beeck aufgeführt. Die Beeckbachbühne feierte hier zudem ihr zehnjähriges Jubiläum und brachte mit ganz viel Herz, Livemusik sowie Gesang ein Kindertheater auf die Bühne.

Nach einer Begrüßung der Kinder hieß es „Vorhang auf“ für das von Tanja Nippert detailreich gestaltete Dschungel-Bühnenbild. Die Eröffnung des Stücks hat mit Livemusik, Trommeln und einer eigenen Version des Klassikers „The Lion sleeps tonight“ das junge Publikum schnell in seinen Bann gezogen. Die Kinder verfolgten aufmerksam die Geschichte eines Forscherteams, das sich im Dschungel verirrt und auf der Suche nach seinem Stützpunkt Mitglied Flora (gespielt von Bianca Althoff) verloren hatte. Die Tiere im Dschungel wollten währenddessen beweisen, welches das Mutigste ist. Dabei stahl einer der beiden Affen (gespielt von Sandra Bolten-Tillmanns und Heike Kresken) dem Tiger (verkörpert von Marion Reinders) die Schnurrhaare. In dieser tierischen Erzählung thematisierten die Darsteller reale Herausforderungen und Schwierigkeiten des Alltags, insbesondere für Kinder. Im Zentrum stand die Frage: Was ist Mut?

Eine entscheidende Figur war dabei der ängstliche Forscher Fritz (gespielt von Markus Schlaak) der sich mithilfe des von Markus Bings personifizierten Professors einigen Ängsten stellen musste. „Ruhig bleiben, Lage checken und dann mutig sein“, ist die Devise des Professors. So musste Fritz sich beispielsweise überwinden, einem ihm fremden Papagei (dargestellt von Bärbel Hamacher) anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Mit dabei waren immer auch die Kinder im Publikum, die regelmäßig interaktiv miteinbezogen wurden und die Figuren lautstark unterstützt sowie beraten haben.

Als alle Figuren sich wieder vereinten, tauschten sich die Rollenverhältnisse. So traute sich der zu Beginn so scheinmutige Affe nicht, seine Taten zu gestehen, und wurde von dem zu Beginn so ängstlichen Fritz ermutigt. „Das ist zwar schwierig, aber das ist Mut“, sagte der weise Schmetterling, der von der Regisseurin und Autorin des Stücks Monique Jungblut verkörpert wurde. Am Ende kam auch der Tiger zu dem Schluss: „Ich mag mich, egal wie ich aussehe.“ Die Geschichte zeigt, „Mut ist nicht, sich ohne Not in Gefahr zu bringen“, sondern bedeutet, „sich selbst etwas zuzutrauen, auch wenn man Angst hat“.

Die Theatergruppe hat das Stück ab den Sommerferien einmal die Woche für drei Stunden geprobt, um „in das Thema hineinzufinden“, sagte Markus Schlaak, der als Freizeitmusiker in einer Cover-Band während der Aufführung auch mit Gesangseinlagen überzeugen konnte. Für den Großteil der Livemusik zum Stück sorgten Elena Thißen, Kerstin Schockert und Stefan Bimmermann. Diese ließen ihre Kreativität spielen und kombinierten mit eigenen Texten kurzerhand die Münchener Freiheit mit Herbert Grönemeyer. Für einen professionellen Ablauf sorgte hinter den Kulissen der Licht- und Tontechniker Dirk Ullendahl. Dennoch ist die Gruppe in ihrer ehrenamtlichen Arbeit auch sehr spontan, so sei auch „jede Vorstellung anders“, bestätigte Bianca Althoff.

Das primäre Ziel der Aufführungen sei es, „den Kindern einen schönen Vormittag und viel Spaß zu bereiten“, sagte Monique Jungblut. Dem Gelächter während des Stücks und der Freude danach zu urteilen, ist dies auch gelungen. Dabei beinhalten die Werke der Theatergruppe auch immer eine Botschaft, wie in diesem Jahr das Thema Mut, da „es besonders Kindern oft schwerfällt, über ihren eigenen Schatten zu springen und sich zu trauen“, führte Monique fort.

Der Eintritt zur öffentlichen Vorstellung war frei. Die anderen drei Aufführungen waren exklusiv für örtliche Schulen und bereits zum dritten Mal für die Paul-Moor-Schule, eine Förderschule für geistige Entwicklung aus Mönchengladbach; gerade hier „ist es sehr besonders für diese Kinder zu spielen, da ist man sehr demütig nach der Vorstellung“, sagte Bärbel Hamacher. Die Schulen seien hierbei auch sehr dankbar, Theaterbesuche ermöglichen zu können – auch in Zukunft. Die Beeckbachbühne hat nämlich bereits mit den Planungen begonnen: „Wir freuen uns auf nächstes Jahr“, bestätigte Markus Schlaak.

Wegberger Theatergruppe: Die Laienschauspielgruppe Beeckbachbühne führt nun bereits seit zehn Jahren jährlich ein neues Theaterstück in Wegberg auf. Die einzige Ausnahme war dabei das Coronajahr 2020. Die Aufwandskosten tragen die Mitglieder der Beeckbachbühne selber und refinanzieren diese mit Spenden. Ursprung des Ensembles sind Eltern von Beecker Kindern, die damals ein Weihnachtsstück für einen Kindergarten organisierten. Seitdem sind sie vom Theater ergriffen und bringen jährlich neue Stücke „Marke Eigenbau“ auf die Bühne.

Tim Rosner

2023

Der Sultan sucht sein Glück

Zur Produktion

Rheinische RundschauNovember 2023

Platzhalterzitat – eine echte Pressestimme zu dieser Produktion folgt.

Beeckbacher WochenblattNovember 2023

Platzhalterzitat – eine echte Pressestimme zu dieser Produktion folgt.

2019

Burg Lügenschreck

Zur Produktion

Rheinische Post12. Oktober 2019

Rittertheater um Lug, Betrug und Wahrheit

Die auf Burg Lügenschreck lebenden Menschen und fantastischen Gestalten fesselten die Aufmerksamkeit der rund hundert Grundschüler, die während der Aufführung immer wieder miteinbezogen wurden.

Artikel hier lesen

BEECK Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Beeckbach bezeugten durch staunende Ausrufe und immer wieder durch schallendes Gelächter, was ihnen am neuen Theaterstück „Ritter Lügenschreck“ der Gruppe „Beeckbach-Bühne“ besonders gut gefiel. So waren sie im ersten Akt von der Kulisse mit Burgmauer, Zinnen, Ritterkleidung und Waffenkorb begeistert. Oder sie lachten herzhaft, als der gutmütige Ritterbruder „Veritas“ nach dem Hahnkrähen im Dunkeln hinfiel und Knappe Matthes über ihn stolperte. Es war das 6. Theaterstück, das die ehemalige Eltern des Beecker Kindergartens „St. Vincentius“ und Erzieherin Bärbel Hamacher in kompletter Eigenleistung auf die Bühne im Haus St. Vincentius mit vier Aufführungen stellten.

Erstmals waren Kinder der „Paul-Moor-Schule“ aus Mönchengladbach zu Gast, seit zwei Jahren sind auch die Grundschüler der Erich Kästner Schule Wegberg dabei, erzählte Autorin und Regisseurin Monique Jungbluth. Zur vierten Vorstellung am Nachmittag waren Freunde und Anwohner eingeladen. „Wir möchten das Theater gerne weiter anbieten“, beschrieb sie die über die Kindergartenjahre hinausreichende große Motivation der kreativen Aktiven, „und es ist vom Kindergarten- bis zum Schulkind für jeden etwas dabei.“ Das neue Stück sei wieder lustig und schön und beinhalte eine kleine Botschaft. Diese war für die jungen Zuhörer am Ende des Stücks sehr klar. Vorher verfolgten sie aber mit ihren Lehrerinnen gespannt, was sich auf der Burg ereignete. Dort wohnte Ritter Lügenschreck zusammen mit dem Knappen Matthes, einem Schlossgespenst und Drachen Balduin. Als er wegen eines Ritterturniers für einen Monat verreiste, übertrug er seinem Bruder Veritas die Verantwortung. Dieser tritt im Gegensatz zu seinem lügenden, tricksenden und herrischen Bruder wahrheitsliebend und freundlich auf. Nach und nach stellten sich Menschen, Drache und Geist zwischen oder später vor den Burgmauern vor. Dabei hüteten alle bisherigen Bewohner ihre eigenen Geheimnisse. Der Knappe in standesgemäßer Kleidung log wie sein Herr, in der Hoffnung, zum Ritter geschlagen zu werden. Herzallerliebst zog der lispelnde Drache Balduin mit seinem Buch in der Hand die Sympathien auf sich: Wie sich während des Aufenthalts des guten Bruders herausstellte, war er weder mutig, noch konnte er Feuer spucken. Und das Schlossgespenst „veräppelte“ die anderen mit funkelnden Augen für sein Leben gern – es brachte Veritas und eine Pferdehändlerin in große Gefahr, da sie wegen einer Lügengeschichte in die Fänge von Räubern gerieten. War zunächst die Burg Ort des Geschehens, zeigten später aufgestellte Tannenbäume und ein gemalter Wald die Umgebung an. Die Szenen wurden um Lieder ergänzt, welche entweder die Schauspieler oder Kerstin Schockert in gekonnter Weise vortrugen und mit denen sie die Handlung erklärten oder erweiterten.

Von Beginn an ging die Schauspiel-Gruppe auf Fragen und Einwürfe ihres jungen Publikums ein und integrierten die Gedanken geschickt ins Geschehen. Ebenso sollten die Kleinen für eine authentische Geräuschkulisse an einigen Stellen sorgen – wie ein Gespenst heulen oder wie ein Drache fauchen. Zudem sangen sie mal im Refrain mit oder klatschten rhythmisch im Takt. Die Botschaft am Ende war klar: Das vorherige Motto der Burg-Crew, „Mit Lügen und Tricks kommt man an sein Ziel“, wandelte sich durch den guten Ritter zur Erkenntnis „Ehrlich sein ist gut!“ Dieser war einfach er selbst geblieben.

Eine kreative Aktiven-Truppe: Autorin und Regisseurin Monique Jungbluth, Lieder Kerstin Schockert, Technik Dirk Ullendahl, Schauspieler Eltern und Erzieherin Bärbel Hamacher.

Nicole Peters

2018

Arche Noah

Zur Produktion

Rheinische Post16. Oktober 2018

Erstmals geht es um ein biblisches Thema: die Arche Noah. Und dies ist, wie immer bei den Akteuren der Theatergruppe, mit viel Spielwitz und schönen szenischen Einfällen umgesetzt.

Artikel hier lesen

Wegberg. Eltern des St. Vincentius Kindergartens in Beeck spielten für die Kinder Theater. Sie schrieben dafür das Stück „Arche Noah“.

„Es ist noch Platz in der Arche“ erschallt als eingängiger Song im Saal des Beecker Vincentiushauses und eine quirlige Schar Beecker Grundschulkinder im Publikum stimmt schnell mit ein. Die Beeckbachbühne hat wieder ein neues Stück aus eigener Feder einstudiert, erstmals geht es um ein biblisches Thema: die Arche Noah. Und dies ist, wie immer bei den Akteuren der Theatergruppe, mit viel Spielwitz und schönen szenischen Einfällen umgesetzt.

Vor fünf Jahren haben sich Eltern von Beecker Kindergartenkindern zusammengetan, um den Kindern und Eltern des Kindergartens mit einem Weihnachtsstück eine Freude zu machen. „Das hat uns so viel Spaß gemacht, das wir beschlossen, als kleines Ensemble für die Kinder weiterzumachen“, sagt Mitspielerin Bianca Althoff. Mit Stücken aus der Retorte gibt sich das Ensemble allerdings nicht zufrieden, sondern wartet stets mit Stücken „Marke Eigenbau“ auf. Für Licht- und Tontechnik gibt es mittlerweile Profi-Unterstützung (Firma KTM Kipshoven).

Drei Vorstellungen an einem Tag: Mittlerweile spielt die Laienschauspielgruppe Beeckbachbühne nicht mehr nur für Kindergartenkinder. Im Vincentiushaus gab es jetzt sogar drei Vorstellungen von „Arche Noah“: für die Kinder des Beecker Kindergartens, der Beecker Grundschule und der Wegberger Grundschule. Dabei sei es immer wieder spannend zu erleben, wie unterschiedlich Kita- und Grundschulkinder reagieren. Die Akteure, die auch versiert im spontanen Improvisieren sein müssen, stellen sich darauf ein.

Von Anfang an ist Monique Jungbluth die Autorin, aus deren Feder auch der aktuelle „Noah“ floss. „Sie kennt unsere Stärken bestens und schreibt uns die Stücke gleichsam auf den Leib“, sagt Markus Schlaak, der als vorwitzig-pfiffige Biene Brummi übrigens auch perfekt und zur Freude der Kinder Songs interpretiert, für die Kerstin Schockert, die auch singt, verantwortlich zeichnet. Und mit Stefan Bimmermann als Begleiter am Keyboard kann nichts schiefgehen.

Seit Ostern üben die Akteure, zu denen neben den genannten noch Heike Kresken, Bärbel Hamacher, Sandra Bolten-Tillmanns und Markus Bings gehören. „Wir sind vorher immer schon gespannt, was Monique sich wieder hat für uns einfallen lassen“, sagt Bärbel Hamacher. Als Erzieherin im Beecker Kindergarten ist sie die einzige Akteurin, die heute noch aus dem Kindergarten kommt, denn die früheren Kita-Eltern sind mittlerweile alle Eltern von Grundschulkindern – die seit längerem neben den Kita-Kindern auch eingeladen sind. Bislang ging es mit den Stücken ins Zirkus-, Piraten- und Bauernmilieu. Diesmal versammeln sich neben Noah und seiner Frau das Nashorn Nero, die drei Bienen Brummi, Bienchen und Bolle und ein bunter Papagei zum Zusammenzimmern der Arche und laden noch viele andere „gute Tiere“ ein, um nach der Sintflut mit ihnen die neue Welt aufzubauen.

Erleichtert reagieren die beiden Bienen-Damen, als sie erfahren, dass sie nicht erst das Seepferdchen machen müssen, um in der Arche mitgenommen zu werden, schließlich kümmern sich die nützlichen Flügelwesen um Blumen und Pflanzen und sorgen für leckeren Honig auf dem Brot. So wird mit dem Spaß auch ein Schuss Naturkunde ins Spiel gemischt. Ebenso wie das Thema Religion, denn „Gottes Wort“ wird aus dem Off eingespielt, und der „blinde Archen-Passagier“ Brummi erfährt, „dass Gott mich lieb hat“. Als das Loch in der Arche dank Nashorn Nero, das kurzentschlossen sein Horn ins Loch steckt, schließlich doch nicht zum Untergang führt und Land in Sicht ist, sind alle glücklich.

Viele tierische Bewohner der Arche, die nicht als Rollen besetzt werden konnten, wurden als Bilder aufgeklebt – dafür und für das schöne Bühnenbild und die fantasiereichen Kostüme zeichnete Tanja Nippert verantwortlich. Als gute Geister hinter den Kulissen trugen Christoph und Nicola Lehmann zum Erfolg bei.

Angelika Hahn